Inder kannten keine Geschichte.

Teil 1. Die Misere der indischen Chronologie

 

Eugen Gabowitsch, Karlsruhe

 

 

Indien ist ein Land der ältesten Kulturen der Welt, vielleicht die Wiege der Zivilisation schlechthin. Und das ist trotz der Behauptungen der Historiker das Land mit der kürzesten Geschichte unter den wichtigsten Kulturen der Welt (unter der Geschichte verstehe ich nicht die historische Vergangenheit, sondern die geschriebene Berichterstattung über diese und all das, was man auf Grund von geschriebenen und materiellen Zeugnisse über die Vergangenheit streng logisch beweisen kann).

Indien ist das Geburtsland von mindestens zwei wichtigen Religionen (Hinduismus und Buddhismus), die Heimat von originellen philosophischen Systemen und reicher Literatur, das Land von Joga und Tantra, aber Indien ist bis ins späte Mittelalter - ein Land ohne geschichtlicher Tradition und Chronologie. Darum muss man übrigens sehr skeptisch die heutigen chronologischen Behauptungen der Berufshistoriker zur Kenntnis nehmen.

Für einen traditionellen Historiker klingt diese Behauptung schrecklich, als eine Beleidigung der ganzen historischen Zunft (die fast axiomatisch annimmt, das jede Hochkultur unbedingt auch das historische Bewußtsein im europäischen Sinne früh entwickelte, was für die östlichen Kulturen einfach nicht stimmt). Für mich ist das keine negative Beurteilung einer Hochkultur, die ihre eigene Wege der Entwicklung fand und in ihrer Originalität einige von verlogenen europäischen geistigen Spielchen für unnötig hielt. Es lebe die große indische Kultur, auch wenn sie ohne Chronologie und Geschichtsschreibung im westlichen Sinne auskam!

Wenn wir dabei noch bedenken, wie viel erfunden und gefälscht wurde, um jeder europäischen Ecke eigene tausendjährige Geschichte zu erfinden, dann erscheint die alte orientalische Gleichgültigkeit gegenüber Chronologie, Herrschergenealogie und historischer Aufzeichnungen als eine weise und durchdachte Position: gegen die Macht der Zeit steht der Mensch sowieso auf dem verlorenen Posten.

Schade, dass die heutige herrschende Mentalität (oder eher die Mentalität der Herrschenden) auch im Orient (in Indien wie in China, aber auch in allen anderen Ländern) unter dem westlichen Einfluss dem europäischen Gier nach einer total durchdatierten multitausendjährigen Geschichte mit östlichem Fanatismus verfallen ist. Heute kümmern sich die asiatischen Länder leider mehr um den quasi-historischen "Glanz", als um das Wohlergehen eigener Bevölkerung.

Wenn wir von Geschichte Indiens und indischen Chronologie sprechen, dann verstehen wir unter Indien das indische Subkontinent, das Land, wo heute die Republiken Indien, Pakistan und Bangladesch sich befinden, um die Grenzen Indiens grob zu ziehen. Das sind ca. 4 Millionen Quadratkilometer: durchaus mit ganz Europa vergleichbare Fläche. Oft wir auch die Republik Sri Lanka zum gleichen historischen Raum gezählt. Bei einigen historischen Betrachtungen werden auch Teile der benachbarten Länder wie Afganistan, Birma (Miamar), Nepal, Tibet zum indischen historischen Kulturkreis gezählt. Das Buch [1] versteht unter Groß-Indien zusätzlich auch noch solche Länder wie Indonesien, Thailand und Kambodscha.

Noch eine Bemerkung zum Vergleich mit Europa: die Ausdehnung und die Vielfalt von Völkern und Sprachen sind etwa der gleichen Größenordnung. Die Bevölkerung Europas ist dagegen etwa um einen Faktor 2 bis 3 kleiner. Das muß unbedingt in Auge befasst werden, wenn wir über die Geschichte und die Chronologie von Indien sprechen.

Wass bedeutet "alt"?

Die ganze indische Chronologie beruht sich auf Vergleichen mit den "römischen", "antiken" griechischen und "alt"-ägyptischen Chronologien. Eigene direkt datierten Denkmäler oder Quellen fehlen. Ganz ernsthafte Wissenschaftler sind gezwungen zu behaupten, daß Indien keine eigene Geschichte besitzt. Sie kennt nicht einmal eigene historische Quellen zur Eroberung von Indien durch Alexander d. Gr. (was auch die ganze Geschichte um Alexander d. Gr. unglaubwürdig macht). Beginnt die indische Geschichte erst mit der moslemisch-"mongolischen" Unterwerfung und dem Kolonisieren durch die Europäer? Sind die indischen Arier in Wirklichkeit die Nachfolger der Arianer? Und stammen sie aus einer viel späteren Epoche, als geglaubt wird? Ist Krischna gleich Christus? Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich von der Ähnlichkeit des Gottesdienstes in den hinduistischen Tempeln mit dem Ritual in einer orthodoxen Kirche berichten.

In der Ankündigung seines Vortrags "India obscura - Rätsel aus der Vorzeit" im Karlsruher Geschichtssalon (am 07.04.12000, s. im Internet http://geschichte.eu.cx und die Rubrik "Karlsruher Geschichtssalon" dort) schrieb Thomas Ritter folgendes:

Zeitangaben und historische Daten sind in Indien - auch und gerade in den Reiseführern - mit äußerster Vorsicht zu genießen. "Very old" kann da schon mal ein alter von 50 Jahren (oder weniger) bedeuten. Wir haben es hier mit einer Art von "Geschichtslosigkeit" zu tun ....

Zwar behauptete er weiter, dass

"Sie dürfte ihre Hauptgründe in der Kolonialzeit haben. Dennoch existiert parallel dazu unter indischen Pandits, den traditionellen Schriftgelehrten - eine Tradition, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Auf diese Tradition will ich aufmerksam machen und zu ihrer Erforschung beitragen."

Trotzdem konnten die Hörer keine historische Tradition in Indien auch nach dem Vortrag erkennen. Und das liegt daran, dass gerade die Kolonialzeit nicht für die praktisch fehlende indische Geschichte zuständig ist, sondern umgekehrt für die Versuche, den aus dem Westen kommenden Gedanken des Historismus in die indische Gesellschaft hineinzubringen.

Diese Bestrebung, eine indische Geschichte zusammenzubasteln, diente gerade dem Zweck der Gerechtfertigung der kolonialen Umstände. Leute mussten überzeugt werden, dass die indische Geschichte direkt die Notwendigkeit einer britischen Kolonialmacht beweist, diese legitimiert und begründet. (s. [2], S. 3).

Was wussten unsere nahen Vorfahren über Geschichte Indiens?

Reichlich wenig so klingt die vorweg genommene kurze Antwort. Mindestens die zweibändige (insgesamt 1428 Seiten) "Urgeschichte der Welt" von Rheinhardt [3], die immerhin auch in das erste nachhristliche Jahrtausend hereinschaut, kennt kein Indien als ein Land mit Geschichte: es gibt keinen Kapitel zur indischen Geschichte und Indien selbst wird im ganzen Buch nur wenige Male erwähnt. Nämlich, nach Index (Register) beurteilend:

Na, gut, vielleicht wussten die anderen Wissenschaftler viel mehr über Indien, als "nach den neusten Forschungsergebnissen" schreibende Rheinhardt. Im ersten - als "Geschichte des Altertums" betitelten - Band der "Weltgeschichte" [4] von Oskar Jäger wird Indien immerhin drei mal erwähnt:

Reichlich wenig für die Geschichte eines dicht besiedelten Subkontinentes vom Ausmaße der "europäischen Halbinsel" des Eurasiens!

Ein von der schulischen Geschichtsschreibung verhypnotisierter aber im gewissen Sinne gut ausgebildeter Leser wird auch danach noch zweifeln, ob man vor mehr als 100 Jahren wirklich noch nichts über die Geschichte Indiens zu berichten wusste. Vielleich fällt ihm ein folgender Gegenargument ein: für Oskar Jäger war doch die ganze Weltgeschichte eine klare europäisch-meditterräne Angelegenheit. Darum ist es auch nicht verwunderlich, wird er sagen, dass im zweiten Band von [4] Indien nur einmal auftaucht: wenn "der Mongole" Timur 1398 die Stadt Delhi erobert haben soll.

Dazu sage ich folgendes: Immerhin heisst dieser Band "Geschichte des Mittelalters". War denn die Rolle Indiens auch im Mittelalter für die Länder um den Mittelmehr von keiner Bedeutung? Übrigens der "Mongole" Timur war in Wirklichkeit war er ein Europäid, wie die Rekonstruktion seines Büsten durch den sowjetischen Paläoanthropologen Gerassimow klar zeigte. Vermutlich war er ein Kreuzritter, was auch sein Name, der soviel wie "Der Eiserne" bedeutet, andeutet.

Und was wußte man über die Geschichte Indiens im 18. Jh.?

Um die Frage zu beantworten, schlagen wir das Buch [5] auf. Ende des 18. Jh. war das ein Bestseller, der eine wichtige Rolle bei der geistigen Vorbereitung der Französischen Revolution gespielt hat. Es erschien zuerst nur unter dem Namen von G. Raynals, weil D. Diderot um Konsequenzen fürchtete. Und er hatte Recht: das Buch wurde 1781 verboten. Trotzdem wurde es mehrere Male gedruckt und in alle wichtigsten europäischen Sprachen übersetzt, auch um 40 illegale Nachdrücke sind bekannt.

Insbesondere die von Diderot eingeführten allgemeinen historisch-phylosophischen Überlegungen machen das Buch auch für die Geschichte der Historiographie zu einem wichtigen Werk. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle das Buch nur aus der chronologischen Perspektive betrachten: welche Daten und welche chronologisierte Geschichte Indiens war den Autoren bekannt. Im von Diderot geschriebenen Teil "Altertum von Hindostan" dieses zuerst in französischer Sprache 1770 in Genf erschienenes Buchs können wir folgendes lesen:

"Noch vor dem Pyhagoras reisten die Griechen dahin, um sich zu belehren. Die ältesten der handelnden Völker holten Leinwand daher, welches beweist, wie weit es die Geschicklichkeit dasselbst schon damals gebracht hatte." (S. 48)

Welche präzisen historischen und chronologischen Ausführungen! Des weiteren schreibt der Autor hauptsächlich über den fruchtbaren Boden, wunderbares Klima und andere natürlichen Gegebenheiten, die zu einer sehr frühen Besiedlung von Hindostan führen sollten. Und das tut er noch weniger historisch: so sollte es sein (Und wenn es auch so war, woran heute keiner zweifelt, ist das noch keine Geschichte und jedenfalls keine Chronologie!).

Überhaupt, beschreibten die Autoren in dieser "Geschichte beider Indien" alles mögliche, außer Geschichte: die indische Philosophie, Religionen, Literatur, Geographie etc. Und das vermutlich aus einem einzigen Grund: weil die Geschichte wurde für dieses Land noch nicht erfunden (Pardon, noch nicht geschrieben oder ist das fast das Gleiche?).

Ja, es wird der spätmittelalterliche Herrscher Kaiser Mahmud Akbar erwähnt: er "hatte den Einfall, die Grundsätze aller in seinen weitläufigen Ländern ausgebreiteten Religionen kennenzulernen" (S. 51; eine Legende, die oft in Geschichte vorkommt). Aber auch das hat nichts mit der Chronologie zu tun.

Eine der wenigen chronologischen Angaben im Buch lautet: "Eine alte Überlieferung sagt, daß, da die Araber im achten Jahrhundert anfingen, sich in Indien festzusetzen", dann entschloss der Herrscher von Malabar nach Mekka zu gehen um dort zu sterben. Aus dieser Passage kann man nur schliessen, dass in der Zeit schon das Märchen von der Islam - Entstehung im 7. Jh. in Frankreich verbreitet war.

Die ersten historischen Betrachtungen des Buchs sind der kolonisatorischen und missionaren Tätigkeit der Portugiesen in Indien gewidmet. Aber sogar das geschieht auf eine Weise, die uns demonstriert, wie wenig die Chronologie in der Zeit beachtet wurde.

Übrigen, in der ersten Hälfte des 18. Jh. war die Lage mit der Chronologie und Geschichte Indiens auch nicht besser. Johann Heinrich Zedlers Universallexikon aus dem Jahr 1735 kann über eineinhalb Jahrtausende indischer Geschichte nicht mehr berichten, als das Folgende: "Die Könige in Persien besassen vor Zeiten einige Theile von Indien; als aber Alexander Magnus Darium geschlagen, marschierte er dahin, und überwand Porum, deren Indianer vornehmsten König. Nach Alexandri Zeiten haben Indianer mit ihren Fürsten sehr friedsam gelebt, und sind durch keine fremde Völker verunruhiget worden."

Auch in früheren Jahrhunderten wusste man nichts von der indische Chronologie

Die ersten intensiven Begegnungen der Europäer mit Indien seit Anfang des 16. Jh. brachten eine Fülle von interessantesten Informationen über das Subkontinent nach Europa, nur keine chronologischen Angaben und keine Geschichtsschreibung der vergangenen Zeiten. Im äußerst interessanten Buch [6] beschreibt die Autorin die deutschsprachige Auseinandersetzung mit Indien "noch vor der Entstehung der Indologie als eigenständiger wissenschaftlich-akademischer Disziplin" bis Mitte des 18. Jh.

Interessant ist zu analysieren, welche Themen von Indienreisenden betrachtet und folglich die Leserschaft im Laufe eines Vierteljahrtausends interessiert haben, welche Rolle haben dabei Geschichte und Chronologie gespielt. Die allgemeine Schätzung des Ergebnisses dieser Analyse kann man so kurz präsentieren: alles Mögliche, nur nicht die Geschichte der entfernten Zeitepochen und keinesfalls die Chronologie.

Indien wurde in erster linie als ein exotisches Weltteil, als ein irdisches Paradies und eine potentielle Schatzkammer Europas gesehen. Man interessierte sich für die Topographie und Geographie des Subkontinents, für klimatische und physikalisch-geographischen Gegebenheiten. Man las sehr gern über Monstrositäten und Befremdliches, über sensationelles und Wissenwertes. Aber die Chronologie gehörte nicht dazu.

Man interessierte sich für die Sexualität der Inder und die eigenartigen Essgewohnheiten, für die Nacktheit und für die vegetarischen Einstellungen. Man versuchte zu verstehen, wie die indischen Gesellschaften ökonomisch funktionieren und welche unerschöpfte Ressourcen man in Indien noch hat. Aber auch die Beschreibungen zur Ökonomie und zur Infrastruktur beschränkten sich auf das, was zu beobachten war und beinhalteten keine ernsthafte historische Komponente.

Einen besonderen Augenmerk verdiente in Augen der deutschen Reisenden die indische Gesellschaftsfordnung. Das Kastenwesen überraschte die europäischen Beobachter sehr. Hatten sie doch nicht einmal ein entsprechendes Terminus in der deutschen Sprache gehabt (was kaum für die tiefen Kontakte mit Indien vor 1500 spricht). Einzelne sozialen Gruppierungen, ethnischen Gruppen und Sprachen, geographischen Unterschiede in der Gliederung der Gesellschaft in verschiedene soziale Schichten all das war im Blickpunkt der Berichterstatter. Nur nicht die Chronologie all dieser Gesellschaften.

Großes Interesse zeigten die reisenden, unter welchen einen großen teil die Jesuiten und andere Geistlichen und Missionare ausmavchten, zur religiöser Vielfalt in Indien und zur "vergleichenden Religionsforschung": Man wollte herausfinden, in welchen Punkten die indischen Religionen den christlichen ähneln und in welchen Punkten sie sich stark unterschieden. Tempelrituale und religiösen Zeremonien, Religionskulte und die Lebensweise der Brachmanen und Mönchen wurden detailliert beschrieben.

Ja, man kann aus den Berichten über Indien eine Menge wichtiger Angaben zur politischen Organisation des Mogulenreichs erfahren, über die administrativen, politischen und regionalen Gegebenheiten des Reiches und weiterer Staaten des Subkontinents. Aber kein Staat in Indien besaß eine geschriebene Geschichte oder mindestens eine Chronologie der Herrscher und der wichtigsten Ereignisse der Vergangenheit.

Selbstverständlich sind viele von den Beobachtungen von enormer Wichtigkeit für die Geschichte Indiens ab 1500. Aber die beweisen auch unsere Hauptthese: vor dem Kolonisieren Indiens durch die Europäer existierten in diesem Teil der Welt keine historische Tradition, keine Historiographie und keine Chronologie.

Eine Bestätigung dafür liefert auch Friedrich Wilhelm in [7]. Er erzählt von Kaufleuten, Missionaren, Diplomaten und Forschungsreisenden nach indien und ihren berichten im 17. Jh. und muss feststellen, dass "keine neuen Erkenntnisse über die Zeit vor den Großmogulen in den Westen" gelangten.

In [7], S. 85, lesen wir weiter: "Zwischen Alexanders Indienzug im 4. Jahrhundert v. Chr. und den Großmoguln (seit 1525) klafft eine große historische Lücke, die erst die neuere Forschung zu schließen wußte". In Wirklichkeit sind diese "fehlenden" fast 2000 Jahre "erstunken und erlogen": der Indienzug des Alexanders gehört wahrscheinlich in das späte 15. Jh. (die Eroberung des Westen des asiatischen Kontinents durch den Osmanen-Sultan Isakander alias Machmud den II), also liegen in dieser "großen historischen Lücke" in Wirklichkeit nur einige Jahrzehnte!.

Literatur.

  1. Hugo Münsterberg, Der indische Raum, Holle, Baden-Baden, 1970 (Reihe "Kunst im Bild").
  2. The New Cambridge History of India, Bd. 1 / 2, Cambridge, 1989
  3. Dr. Ludwig Reihardt, Urgeschichte der Welt, Die Kulturen der Vor- und Frühgeschichtlichen Metallzeit. Nach den neusten Forschungsergebnissen, Benjamin Harz, Berlin-Wien, 1924 (I. Band: Der Orient, 718 S., II. Band: Der Occident, 712 S.).
  4. Oskar Jäger, Weltgeschichte in vier Bänden, Bielefeld/Leipzig, 1894.
  5. Guillaume Raynal, Denis Diderot, Die Geschichte beider Indien, Nördlingen, 1988
  6. Gita Dharampal-Frick, Indien im Spiegel deutscher Quellen der Frühen Neuzeit (1500-1750). Studien zu einer intellektuellen Konstellation, Niemeyer, Tübingen, 1994.
  7. Friedrich Wilhelm, Geschichte, in: Heinrich Gerhard Franz, Das alte Indien, Geschichte und Kultur des indischen Subkontinents, C. Bertelsman, München, 1990, S. 83-146.